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am 28. März

Natur im Garten

Alexandra Adler - Zum wiederholten Male fordern wir einen Gemeinderatsbeschluss zur umfassenden Umsetzung der „Natur im Garten“ Richtlinien für eine ökologische Bewirtschaftung der Gemeindegrünflächen.

Dazu haben wir bei der gestrigen Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag gestellt. Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, wirksame und vorbeugende Maßnahmen gegen die spürbaren Auswirkungen der Klimaerwärmung sowie zum Erhalt der Biodiversität als Lebensgrundlage für unsere Kinder in die Wege zu leiten.  

Ein Gemeinderatsbeschluss würde die Grundlage schaffen, sowohl der Vergiftung des Bodens und des Grundwassers durch chemisch-syntehtische Düngung bzw. Einsatzes von Pestiziden vorzubeugen als auch gezielt ökologisch wertvolle Flächen zu schaffen: insektenfreundliche Wiesen und Stauden, Erhalt von Altbäumen als wichtige Klimaschutzmaßnahme oder Feucht- und Trockenbiotope – um nur einige zu nennen!

Auch bei der Fremdvergabe von Pflegearbeiten, etwa in Tresdorf, müssten diese Kriterien dann gewährleistet sein.

Umfassende Vorbereitung gibt es dazu ja bereits – auch eine Beratung mit der Bürgermeisterin und Natur im Garten zur bestmöglichen Umsetzung in der Gemeinde habe ich veranlasst.  

Wir lassen nicht locker – seit Jahren fordern wir die Gemeinde auf, eigene Flächen ökologische zu bewirtschaften und vor allem Baum- und Umweltschutz zu verstärken. So konnten wir 2016 bereits das Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide erreichen und 2018 wurde endlich ein umfassender Baumkataster erstellt bzw. dieser erneuert. Der Baumkataster erfasst allerdings nur Bäume entlang der Straßen. Grüninseln und Wäldchen zum Windschutz etwa sind darin nicht erfasst.  

Wir werden weiter berichten – und bitten um Ihre Mithilfe: Wenn Sie Rodungen auf Gemeindegrund sehen, wenn Bäume einer Baustelle zum Opfer fallen, kontaktieren Sie uns!